Wenn wir bereit sind, die Komplexität und tiefe Vernetztheit unseres Lebens anzuerkennen, entsteht daraus der Wunsch, Ausgrenzung, Isolation und Zerstörung zu überwinden. Die Sehnsucht nach Frieden, Akzeptanz und Zugehörigkeit kann sich zu einer Utopie entwickeln, die gemeinsames Handeln motiviert.
Die großformatigen textilen Banner übersetzen diese Gedanken in eine vielschichtige visuelle Sprache. Fragmentierte Stoffflächen, Sampling-Techniken und neu zusammengesetzte textile Elemente verbinden sich zu komplexen Bildstrukturen, in denen Brüche sichtbar bleiben und zugleich neue Verbindungen entstehen.
Fragmentierung wird dabei zur gestalterischen Methode, die Verletzlichkeit, Desorientierung und die fortwährende Möglichkeit menschlicher Verbundenheit ausdrückt. Textile Materialität, Überlagerungen und sichtbare Nähte machen Prozesse des Zerfalls und der Neuordnung als räumlich erfahrbare Strukturen lesbar.
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