Multimediales Projekt – Deconstruction
Deconstruction thematisiert die sichtbaren Folgen des Klimawandels und den menschlichen Eingriff in natürliche Landschaften. Ausgangspunkt sind Fotografien, die beim Snowboarden entstanden und schwindende Schneelandschaften sowie die zunehmende künstliche Beschneiung dokumentieren. Sie zeigen einen Naturraum im Wandel, in dem technische Maßnahmen die ursprüngliche Umgebung überformen.
Die Fotografien werden digital bearbeitet, verfremdet und in abstrahierte Bildstrukturen überführt. Aus den entstandenen Digitalprints entwickeln sich medienübergreifende Arbeiten: Motive werden per Lasergravur in feste Materialien übertragen sowie auf textile Stoffe gedruckt und in neue räumliche Kontexte gebracht. So entstehen vielschichtige Oberflächen zwischen Dokumentation und Abstraktion.
Eine Farbskala von kühlen zu warmen Tönen begleitet den Prozess und macht den Temperaturanstieg atmosphärisch erfahrbar. Farbe fungiert dabei als visueller Indikator klimatischer Veränderungen.
Deconstruction verbindet fotografische Beobachtung, digitale Transformation und materielle Übersetzung zu einer künstlerischen Reflexion über Umweltwandel und menschliche Einflussnahme.